Eine beachtliche Geschichte

Erstmalige Erwähnung fanden die Galloways -beschrieben durch einen römischen Heeresführer- im Südwesten Schottlands 200 n.Christus. Eine Region mit rauem, windigen und nassem Klima. Galloways gelten als älteste Fleischrinderrasse der Britischen Inseln. Ab 1973 wurden die ersten Galloways nach Deutschland importiert.

Portrait

Das Galloway ist ein genetisch hornloses schottisches Robustrind, welches für die ganzjährige Freilandhaltung geeignet ist. Galloways sind weltweit verbreitet, sie gelten als Spezialisten in der Landschaftspflege. Sie sind sowohl im Australischen Outback mit den leichten sandigen Böden, als auch auf schweren fruchtbaren Dithmarscher Böden unterwegs. Sie finden sich insbesondere auf schwierigen Standorten gut zu recht. Das liegt unter anderem an Ihrer hohen Futterverwertung bei niedrigem Erhaltungsbedarf. In Zahlen benötigen sie bis zu 20% weniger Winterfutter als vergleichbare Intensivrassen. Das doppelschichtige Fell besteht aus einem dichten Unterhaar und einem gewellten Deckhaar. Durch Ihr Fell sind Sie gegen Witterungseinflüsse besonders widerstandsfähig (vgl. Islandpferde, Konics, Büffel,etc.), das macht Sie für Landschaftsschutzmaßnahmen so gefragt.

Galloways sind reine Fleischrinder, die Milch ist ausschliesslich dem Kalb vorbehalten. Die Tragzeit beträgt 9 Monate, danach kommen die Kälber mit einem voll ausgebildeten Fell auf die Welt. In der Regel erfolgt die Geburt ohne Probleme. Galloways sind sehr ausgeglichen und ruhige Tiere, dennoch verteidigen Muttertiere Ihre Kälber wenn Sie sich bedroht fühlen.

Galloways kommen in unterschiedlichen Grundfarbschlägen vor (Schwarz, Weiß, Blond, Rot). Die ausgewachsenen Tiere erreichen ein Gewicht von 900-1100kg (männlich) bzw. 500-600kg (weiblich). 

 

Gallowayherde mit Bullen und Kalb